Bionik

Bionik

Die Bionik scheint alleine in ihrem Namen bereits eine Beschreibung der Inhalte zu geben Indem der Begriff Bionik, wie es häufig in der Literatur zu finden ist, als eine Kombination aus den Worten Biologie und Technik zurückgeführt wird, sind bereits die beiden Seiten benannt, die in dieser Wissenschaft zusammengeführt werden. Allerdings ist diese Erklärung des Begriffes weder ausreichend noch korrekt. So wurde das Wort „bionics“ 1958 von Jack E. Steele geprägt, der in der Bionik „das Studium des Lebens“ sah und so die griechischen Worte bio und onik verband. In diesen Jahren ist auch die Geburtsstunde der Wissenschaft Bionik zu sehen. Inzwischen hat sie die Bionik als bedeutende Wissenschaft etabliert .

Auch wenn die Bionik unser aller Zukunft bedeutend beeinflussen wird und so dem Charakter einer Zukunftswissenschaft gerecht wird, ist sie dennoch eine Denkweise, die wohl so alt ist, wie der Mensch selber. Um nur einige Beispiele aus der Geschichte der Menschheit zu nennen, bei denen die Beobachtung und Analyse eines biologischen Systems zu einer bedeutenden technischen Errungenschaft führte und auf die zum Teil in folgenden Teilen näher eingegangen wird, so ist im zweiten Weltkrieg das Echolot nach dem Prinzip der Ortungsmethode der Fledermaus Entwickelt. Ebenfalls in dieser Zeit wurde ein Infrarotdetektor nach dem Vorbild des Grottenolms und der Klapperschlange entwickelt. Zur Jahrhundertwende wurden die ersten flugfähigen Konstruktionen entworfen. Dabei hatten sowohl Otto Lilienthal als auch die Gebrüder Wright Storche und Greifvögel als Vorbild. Etwa 50 Jahre zuvor wurde in London der Kristallpalast von Josef Paxton nach dem Prinzip der Riesenseerose fertig gestellt. Aber als einer der ältesten Bioniker, der sich dieser Technik bewusst bediente, ist im Zeitalter der Renaissance Leonardo da Vinci zu nennen, der ebenfalls einen Flugapparat entwarf, aber nach dem Prinzip der Fledermaus. Abschließend in dieser kurzen Aufzählung einiger bedeutender Namen ist nun noch der Name des Mannes zu nennen, der als erster ein biologisches Prinzip in einfacher Weise kommerziell nutzte, nämlich George de Mestral, den Erfinder des Klettverschlusses.

 

Im Rahmen meines Staatsexamens habe ich meine Hausarbeit zur Bionik verfasst. In dieser wurde die Bionik an sich, ihre Geschichte, ihre Methode behandelt und einige Beispiele insbesondere aus physikalischer Sicht beschrieben. Darüber hinaus wurde eine außerschulische Lernumgebung entworfen und im kleinen Umfang erprobt. Das Inhaltsverzeichnis der Arbeit kann hier heruntergeladen werden. Bei Interesse an der gesamten Arbeit oder weiteren Fragen, bitte ich um persönliche Kontaktaufnahme unter flr24@gmx.de. Ich bitte um Verständnis, dass ich die gesamte Arbeit hier nicht online stelle.